Gründen in Sachsen

Knapp acht Prozent aller erwerbstätigen Frauen in Sachsen sind selbstständig. Zum Vergleich: Bei Männern beträgt die Quote 13 Prozent. Damit liegt Sachsen leicht über dem bundesweiten Durchschnitt, aber die Zahlen zeigen, dass es hier noch Luft nach oben gibt. Denn sicherlich gibt es viele Frauen, die gute Geschäftsideen haben, aber den Schritt in die Selbstständigkeit aus unterschiedlichen Gründen scheuen.

Gründeten Frauen in den vergangenen Jahren besonders in den Bereichen Handel, Dienstleistungen und im Gastgewerbe, geht der Trend laut Deutschem Startup-Monitor 2015 des Bundesverbands Deutsche Startups immer mehr hin zu digitalen Technologien. Auch entwickeln Frauen immer häufiger erfolgreiche Geschäftsideen für die sogenannte Sharing Economy. Hier werden Ressourcen, die nicht dauerhaft benötigt werden, von mehreren Personen zeitlich begrenzt genutzt. Beispiele sind bekannte Plattformen wie Kleiderkreisel, AirBNB, Carsharing oder Angebote lokaler Dienstleister.

Um die Unsicherheiten auf dem Weg in die Selbstständigkeit zu beseitigen und das Gründungsklima aktiv zu verbessern, gibt es in Sachsen zahlreiche Gründungsinitiativen und Ansprechpartner. Sie beraten und begleiten Frauen wie Männer bei der Umsetzung ihrer Geschäftsidee und auf dem Weg zum eigenen Unternehmen. Potenzielle Gründer beschäftigen eine Vielzahl an Fragen, zum Beispiel zu den Themen Businessplan, Fördermittel oder Anmeldeverfahren. Die unten aufgelisteten Partner stehen dabei mit Rat und Tat zur Seite. Denn für eine erfolgreiche Existenzgründung ist eine gute Vorbereitung die wichtigste Voraussetzung.

Die wichtigsten Gründungsinitiativen in Sachsen im Überblick: